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Die aktuellen gesundheitspolitischen Trends sowie die Verwerfungen in der Betreuung immobiler Patienten im (Alten)Pflegeheim wurden diskutiert.
Ganz konkret berichtete eine betroffene Anwesende über die Schwierigkeiten im Alltag, die angemessene ärztliche Betreuung und Behandlung ihrer pflegebedürftiger Eltern in einem ortsansässigen Pflegeheim zufriedenstellend zu organisieren.
Die Frage, wer wohl die Interessen der Patientinnen und Patienten sowie Ihrer Ärztinnen und Ärzte auch NACH der Wahl im September am besten vertreten möge, war eines der drängendsten Themen. Es wurde der Vorschlag gemacht, kurz vor der Wahl einen Informationsstand auf dem Luisenplatz aufzubauen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger noch zur (richtigen) Wahl aus BürgerPatienten- / Arzt- Sicht zu bewegen.
Ein weiterer Vorschlag war, die Krankenkassenbeiträge nach dem Vorbild der Energieverträge (bundesweite Aktion in den letzten Jahren u.a. vom Bund der Energieverbraucher e.V. unterstützt) zu kürzen, bis der Verbleib der Kassenbeiträge restlos geklärt ist.
Nochmals wurde der Wunsch nach Ökonomisierung bzw. Bündelung der Kräfte der Stammtische geäußert. Der Vorschlag, sich in Neuwied ausgiebig mit dem Thema "patientenorientierte Hausarztmodelle" auseinanderzusetzen, fand breite Zustimmung.
Als interessanter Ansatz wurde die Möglichkeit ärztlicher Tätigkeit innerhalb eines Tauschringes gesehen. Eine Abklärung über die berufsständischen und/oder juristischen Aspekte wird D. Anja Meurer versuchen.
Als vorläufig zukünftiger Versammlungsort wurde das Bootshaus des Neuwieder Wassersportvereins an der Rheinbrücke bestimmt.