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Bericht 1. September 2009

Wieder fand ein lebhafter Austausch zwischen den Anwesenden statt.
Trotz starker Anteilnahme fühlen sich viele der Stammtischteilnehmer aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage, an der Busfahrt nach München teilzunehmen.
Eine Ausdehnung der Aktionen in die ländlichen Bereiche des Kreises Neuwied ist erwünscht.
Alle Anwesenden sind sich jedoch einig, dass die größte Welle der Umstrukturierung des Gesundheitswesens erst noch bevorsteht.
Dabei ist schockierend, wie wenig viele der Beteiligten wissen; sei es auf der Seite der Leistungserbringer oder auf der Seite der Leistungsempfänger.

Die Frage wird aufgeworfen, ob der Zugriff auf die Daten des zentralen Servers via eGK gestaffelt sind. Also, hat auch der Pflegedienst ein Zugriffserlaubnis die Möglichkeit ALLE Daten in der elektronischen Patientenakte einzusehen. Dieses würden viele Patienten und Patientinnen bedenklich finden, da sie einige Krankheitsdetails nur ihrem Arzt/ihrer Ärztin ihres Vertrauens anvertrauen würden.

Ein Patient wies auf den Skandal der Sportmoderatorin Monika Lierhaus hin, deren Krankenakte - da zentral auf dem Krankenhausserver gespeichert - laut Focus von mehreren Unbefugten eingesehen wurde, sodass ihre Krankengeschichte unauthorisiert in der Presse breitgetreten wurde.

Weitere Themen waren u.a. die veränderten Anforderungen, die an Hausärzte/ärztinnen heute gestellt werden, sowie das teilweise zunehmende Anspruchsdenken mancher Patienten und Patientinnen.

Mehr Informationen zur Patientenverfügung sind erwünscht, sodass dieses Thema voraussichtlich Gegenstand eines der nächsten Treffen sein wird.