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Bei dem ersten Treffen des Jahres 2010 wurden folgende Themen ausführlicher angesprochen:
Zum einen wurden einige Presseartikel zu den Entwicklungen im Gesundheitswesen "übersetzt". Es ist auffällig, dass zwar selten falsche Darstellungen in der Presse zu finden sind, es aber einem "Normal"- Bürger unmöglich ist, die Hintergründe und tatsächliche Bedeutung bestimmter Fakten nachzuvollziehen. Anscheinend geht es auch vielen Journalisten ähnlich, da einige Artikel mehr verunsichern und verwirren, als zur Aufklärung beizutragen.
Beklagt wurde, dass anscheinend das Engagement der Bürger/Patienten in vielen Arztpraxen noch nicht angemessen wahrgenommen wird. Für die Anwesenden war dies unverständlich, da sie die Solidarität mit ihren Ärzten und Ärztinnen suchen, und sich gemeinsam mit ihnen für Verbesserungen im Gesundheitswesen einsetzen wollen.
Ein weiteres Thema - der Unterschied zwischen "Sachleistungsprinzip" und der neuerdings häufig zitierten "Kostenerstattung" wurde nur kurz angeschnitten, soll aber bei einem der nächsten Stammtische nochmals aufgegriffen werden. Mehr dazu findet sich dazu im Glossar. Um die Befürchtung mancher Anwesender, eine Direktabrechnung mit den Patienten führe zu horrenden Belastungen für die Kranken zu relativieren, wurden einige Abrechnungsziffern der Gebührenordnung für Ärzte erklärt und die ungefähre Summe genannt. Näheres dazu unter GOÄ im Glossar.
Hingewiesen wurde auch auf die Möglichkeit, verbilligte Mängelexemplare des Bestsellers von Renate Hartwig "Der verkaufte Patient" im Kopp- Verlag zu erwerben. Link hier. |
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